Hand aufs Herz: Wissen Sie, wie es um die Wasserhärte in Ihrem Haushalt steht? Während man sich zunächst keine grossen Gedanken um den Härtegrad macht, kann dieser eine enorme Auswirkung auf die Wasserhärte haben. Sämtliche Haushaltsgeräte, insbesondere Wasch- und Spülmaschine, profitieren von einer geringen Wasserhärte und können somit günstig und effizient betrieben werden. Doch wie wird eigentlich die Härte des Wassers bestimmt, welches aus den heimischen Leitungen kommt?

Bevor es ans Eingemachte geht, sollte zunächst noch sichergestellt werden, dass alle Leser mit dem Begriff der Wasserhärte auch etwas anfangen können. Unter dem Begriff Wasserhärte versteht man nichts anderes als die Konzentration von Calcium- und Magnesium-Ionen, die sich im Wasser befinden. Dieser Messwert wurde in der Schweiz vereinheitlicht und die Angabe erfolgt unter der Einheit “Grad deutscher Härte”, die mit dem Zeichen (dH) angegeben wird.

Die wichtigsten Grenzwerte sind dabei 8,4° dH und 14° dH. Liegt der gemessene Wert unter 8,4° dH, so spricht man von einer geringen Wasserhärte. Oftmals wird auch von “weichem Wasser” gesprochen. Bis zum nächsten Grenzwert bei 14° dH wird von einem mittleren Härtegrad gesprochen. Problematisch wird es erst bei einer Überschreitung von 14° dH, der Bereich in dem offiziell “hartes Wasser” aus den Leitungen fliesst.

Ein Telefonat mit dem Wasseranbieter sorgt für Klarheit

Die einfachste und zuverlässigste Methode, um die Wasserhärte feststellen zu können ist es, einfach beim örtlichen Wasseranbieter nachzufragen. Oftmals muss nicht einmal der Hörer in die Hand genommen werden, sondern bei vielen Wasseranbietern oder Stadtwerken werden diese Angaben auch auf der Webseite des jeweiligen Betreibers angegeben. Um schnell an die gewünschten Informationen zu gelangen, sollte also zuerst ein Besuch auf der Webseite des Anbieters erfolgen und sollte man dort einmal nicht fündig werden, so sorgt die telefonische Kontaktaufnahme für Abhilfe.

Stolze Besitzer eines Eigenheimes gelangen sogar noch einfacher an die gewünschten Informationen: Einfach nach der letzten Jahresabrechnung für den Wasserverbrauch suchen, denn dort ist die Wasserhärte ebenfalls zu finden. Sollten alle Stricke reissen oder man die Dinge gerne selbst in die Hand nehmen möchte: In vielen Apotheken werden Teststreifen für die verschiedensten Substanzen angeboten, unter anderem auch einen für die Wasserhärte.

Die Nachteile von hartem Wasser

Eine hohe Wasserhärte bedeutet, dass auch die Endgeräte schneller verkalken können, wodurch ihre Leistungsfähigkeit sinkt. Besonders bemerkbar macht sich dies bei Geräten wie Waschmaschine oder Spülmaschine, denn diese Geräte verlieren immer mehr an Effizienz und auch die Menge des zu verwendenden Wasch- und Spülmittels muss erhöht werden, um die gleiche Wirkung zu erzielen, wie es anfangs war. Noch schlimmer wird es, wenn Kalkablagerungen in Leitungen soweit fortgeschritten sind, dass es zu einem Rohrbruch kommt. Abhilfe kann hier eine Wasserentkalkungsanlage schaffen, wie sie von verschiedenen Anbietern wie beispielsweise WS Wasserenthärtung Schweiz GmbH oder Softwater angeboten werden.

Kategorien: Haushalt