Weil die Bevölkerung immer älter wird und unsere Zähne nicht unbedingt unseren Ernährungsgewohnheiten angepasst sind, muss man leider davon ausgehen, dass man im Laufe der Zeit Zähne verlieren wird. Wenn Sie jemand sind, der von vornherein schon häufig Probleme durch Kariesbefall oder Parodontitis hat, sind Sie ohnehin nicht zu beneiden. Denn ist ein Zahn mit Karies befallen, bedeutet dies, dass dieses entfernt werden muss. Das dabei entstandene Loch im Zahn muss irgendwie aufgefüllt werden (beispielsweise durch eine Amalgam-Plombe oder durch andere, neuere Füllmaterialien wie Keramik). Heikel wird das Ganze, wenn aus irgendeinem Grund die Zahnwurzel entfernt werden muss – sei es durch Karies oder weil sich diese aus unterschiedlichen möglichen Gründen entzündet. Es folgt in diesen Fällen eine Wurzelbehandlung. Die Zahnwurzel wird entfernt, der Wurzelkanal gereinigt, selbiger danach, wenn er sauber und trocken ist, mit einer Füllung versehen. Sollte der Eingriff erfolgreich gewesen sein – das zeigt sich im Laufe der folgenden Wochen und Monate, kann der Zahn überkront werden. Wenn nicht, werden Sie den abgestorbenen Zahn vermutlich verlieren.

Eine Zahnlücke mit 30? Nicht erstrebenswert!

Dieses Los kann natürlich jeden aus allen Gesellschaftsschichten treffen. Davor ist niemand gefeit. Ist dieser Fall erst einmal eingetreten, sollten Sie über Zahnersatz nachdenken. Welche Möglichkeiten haben Sie? Natürlich eine Brücke, die an Nachbarzähnen befestigt wird, jedoch nicht so gut hält und auch nicht immer gut aussieht. Oder eine Krone, die an den Nachbarzähnen fixiert wird – davon ist aber dringend abzuraten. Haben Sie mehrere Zahnlücken nebeneinander, hilft auch eine Teilprothese. Ansonsten dürfte ein Implantat die beste Lösung sein. In der Praxis von Dr. Schwabenski informiert man Sie gerne ausgiebig, damit keine Fragen offen bleiben.

Über Zahnimplantate

Sollten Sie ein solches benötigen, so bekommen Sie erst eine künstliche Zahnwurzel aus Titan, denn Titan wird vom Körper nicht abgestossen, sondern normalerweise sehr gut akzeptiert und wächst ein – und irgendwo müssen Sie den künstlichen Zahn fixieren. Binnen drei bis sechs Monaten ist die Wurzel biologisch eingewachsen, dann kann diese auch belastet werden. Dann wird also das Implantat angebracht, wobei je nach Indikation verschiedene Implantatsysteme zur Anwendung kommen können.

Wie bereits erwähnt, sind Implantate nicht immer die beste Wahl. Ein Einzelzahnimplantat etwa schon, wenn die benachbarten Zähne gut erhalten sind. Implantate im teilbezahnten Kiefer, wenn mehrere Zähne verloren gegangen sind oder jene im zahnlosen Kiefer, wenn eine Prothese oder eine Brücke fest verschraubt werden soll. Dennoch bleibt bei Implantaten trotz des biokompatiblen Titans ein Restrisiko (das betrifft etwa 5 % der Fälle), dass ein Implantat nicht mit dem Knochen verwächst. In diesen Fällen garantiert ein guter Zahnarzt eine kostenlose Nachimplantation oder eine Alternativversorgung mit Anrechnung des Honorars der Implantat-Versorgung oder alternativ eine Honorarerstattung.

 

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