Wer die Wahl hat, hat die Qual. Das ist in allen Belangen so. Die moderne Zeit verlangt uns Erwachsenen und Eltern alles ab. Wir sollten im Beruf top sein, wir wollen ein Privatleben haben und innerhalb des Privatlebens wollen und müssen wir den Ansprüchen unseres Nachwuchses gerecht werden. Und das ist leichter gesagt als getan. Ein Tag hat nur 24 Stunden. Die meisten von uns verbringen etwa 8 davon bei der Arbeit, weitere 7 im Bett. Es bleiben noch 9 übrig, in denen daheim gekocht, aufgeräumt, Wäsche gewaschen wird – parallel dazu warten Spieleinheiten mit den lieben Kleinen oder auch Hausaufgaben und Lernen, wenn diese ein wenig älter sind.

Die wenigsten von uns wohnen in einem Mehrgenerationenhaushalt, in dem Omas, Opas, Tanten und Onkels die Fürsorge übernehmen, wenn wir selbst arbeiten gehen. Für diese Zeit braucht es somit mehr als es je in der Vergangenheit notwendig war, Betreuungsstätten für Kinder. Und das nicht erst ab 4 oder 5 Jahren, wo diese den Kindergarten besuchen, sondern schon früher. Denn sich längere Zeit aus dem Berufsleben auszuklinken, um ausschliesslich für den Nachwuchs da zu sein, klappt nur noch in den seltensten Fällen.

Kindertagesstätten springen ein

Erinnern Sie sich einige Jahre oder Jahrzehnte zurück. Wie gross war die Empörung unter der Bevölkerung, wenn die Sprösslinge in die Obhut von Kitas gegeben wurden? Was ist davon heute noch übrig? Nichts. Denn die Kitas haben ihren Ruf als Ort der Abschiebung längst verloren. Sie sind, wie am Beispiel Bambi-Tagi erkennbar, ein Ort, in dem sich die Kleinen wohl fühlen, frei entfalten können – und das innerhalb gewisser Regeln und Tagesabläufe. Die altersmässig homogenen Kleingruppen werden individuell betreut und gefördert. Selbst für Essen, Spiel, Spass und Bewegung ist gesorgt. Man erkennt schnell, dass das bestens geschulte Personal die Tätigkeit liebt und für die Kleinen bestmöglich sorgt. Hier lernen Ihre Kinder den sozialen Umgang mit Gleichgesinnten, das Spielen, Turnen, Basteln und noch viel mehr. Die Kita ist längst kein Ort des Abschiebens mehr, sondern ein Treffpunkt für die Kinder der jüngeren Jahre, die gemeinsam die Welt entdecken. Legen Sie Ihr schlechtes Gewissen getrost beiseite und besinnen Sie sich auf das, was notwendig ist, um Ihrer Familie das bestmögliche Leben zu ermöglichen. Konzentrieren Sie sich in der Arbeit auf Ihre Tätigkeit. Sorgen Sie dort für das Einkommen, das den Lebensstandard möglich macht. Holen Sie Ihre Kinder in Gedanken befreit von der Kita ab. Ab jetzt sind Sie ohne Sorgen nur noch für die Familie da.

Wo finden Sie gute Kitas?

Das Angebot ist grösser denn je. Dennoch sind einige vollständig ausgebucht. Erkundigen Sie sich in Ihrer Gemeinde, im Internet oder bei Verwandten und Bekannten, welche Erfahrungen sie mit Kitas in der Umgebung gemacht haben. Lesen Sie Bewertungen im Internet. Machen Sie sich vor allem auch selbst persönlich ein Bild von der Situation vor Ort. Das Angebot ist gross. Überzeugen Sie dich davon. Ihre Sprösslinge werden es Ihnen danken.

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